Veröffentlichungen
Die Gemeinschaft
Rundbrief 2010


Mehr denn je beobachten wir in der täglichen Bildungsarbeit, dass für viele Menschen manche - noch vor nicht allzulanger Zeit gesellschaftlich selbstverständlich anerkannten - Werte, wie zum Beispiel respektvoller Umgang mit der Person des anderen, verloren gegangen sind. Auf der anderen Seite ist in vielen soziologischen Untersuchungen und Statistiken nachgewiesen, dass ein großer Teil der Gesellschaft sich nach klaren Werten und Wertvorstellungen sehnt. Die heutige pluralistisch geformte Gesellschaft macht es dem Einzelnen immer schwerer, ihn überzeugende allgemeingültige Wertvorstellungen zu entwickeln.
Dieser Freundesbrief der Bauernschule ist ein - natürlich völlig unvollständiger und völlig unvollkommener! - Versuch, sich wieder über einige nicht unwesentliche Wertsachen inhaltlich zu verständigen.

Wenn Sie sich selber Gedanken über Ihre persönlichen "Wert-Sachen" machen wollen und dazu Anregungen brauchen können, schicken wir Ihnen gerne auf Anforderung ein Exemplar dieses Heftes zu.


 
Die Gemeinschaft
Rundbrief 2009


Der Wechsel von Arbeitstag und Ruhetag ist für die heutige überdrehte Gesellschaft eine ganz wichtige, notwendige und kostbare Lebensorientierung, die nicht leichtfertig aufgegeben werden darf. Der Sonntag hat für unsere Gesellschaft eine zweifache Bedeutung. Erstens strukuriert er den Jahres- und Monatsablauf und das Leben des Einzelnen. Zweitens erinnert der Sonntag an ein Ereignis, das für die Gesellschaft vor dem Hintergrund eines christlich geprägten Abendlandes grundlegend geworden ist und ihre Identität ausmacht.

Gerne schicken wie Ihnen auf Anforderung ein Exemplar mit Texten rund um das Thema "Sonntag" zu.


 
Die Gemeinschaft
Rundbrief 2008


Wem kann man noch vertrauen? Diese Frage wird in der heutigen Zeit oft gestellt, in der Menschen immer wieder Erfahrungen von Vertrauensbrüchen und damit verbundenen Enttäuschungen machen müssen. Auch wenn diese zarte Pflanze „Vertrauen“ immer wieder mit Füßen getreten wird, jeder Mensch ist angelegt auf Vertrauen. Ohne diese göttliche Gabe kann menschliches Zusammenleben niemals auf Dauer human gelingen. Und Gottseidank wächst Vertrauen immer wieder neu nach – sicherlich manchmal zögerlich.
Das Wort "Vetrauen" wird im Herbst 2008 fast inflationär verwendet. In unserem Rundbrief finden Sie Texte, Gedanken, Anregungen rund um dieses für den Menschen so wichtige Thema.
Gerne schicken wir Ihnen auf Anfrage ein Exemplar zu.


 
Die Gemeinschaft
Rundbrief 2007


Das Wissen um die Bedeutung des "täglichen Brotes" nimmt in unserer übersatten Gesellschaft immer weiter ab. Dass mit dem Begriff "tägliches Brot" nicht nur Nahrungsmittel gemeint sind wird deutlich, sobald der Mensch sich Gedanken über Lebensmittel im eigentlichen Sinn des Wortes macht: Was brauche ich, um leben, ja überleben zu können?
Im Rundbrief 2007 finden sich lesenswerte Texte rund um das "Brot", seinen Stellenwert für das menschliche Überleben sowie seine vielfältigen Spuren in der Kultur- und Kunstgeschichte. Vielleicht ist es ja wieder an der Zeit, sich mit dem Wert des (Über)lebensmittels Brot auseinander zu setzen?
Gerne schicken wir Ihnen auf Anforderung auch ein Exemplar des Rundbriefes 2007 zu.


 
Die Gemeinschaft
Rundbrief 2006


In unserer Gesellschaft steht das Altwerden in keinem
guten Ansehen. In einer Zeit, in welcher die Vitalität und
die Schönheit des jungen Menschen so hoch geschätzt
werden, bleibt für das Alter eher Geringschätzung und Ablehnung. Der Rundbrief im Herbst 2006 beschäftigt sich mit dem Thema des Altwerdens.
Wenn Sie Interesse an diesen Texten haben, schicken wir Ihnen gerne einen Rundbrief zu.


 
Die Gemeinschaft
Rundbrief 2005


Anregungen, Gedanken, Texte, Impulse zum Thema "Bindungen" finden sich im Rundbrief 2005 der Bauernschule. Im Mittelpunkt steht ein Vortrag der weit über die Region hinaus bekannten Psychotherapeutin und Paartherapeutin Marianne Walzer aus Wilhelmsdorf, gehalten im Rahmen des Ehemaligentreffens im Jahr 2004.


 
Die Gemeinschaft
Rundbrief 2004


"LACHEN!" ist das Thema unseres Rundbriefes 2004. Haben Sie Interesse daran? Wir freuen uns, wenn Sie sich melden.


 
Arbeitsgemeinschaft Ländlicher Raum im Regierungsbezirk Tübingen
Heft 34


Identität und Migration im Ländlichen Raum

Heft 34
Beiträge zu den Problemen des ländlichen Raumes

- Bericht über die Arbeitstagung vom 7. bis 8. November 2008


 
Waldseer Liederbuch
neu:Taschenbuchausgabe


„Suevia non cantat!“, „Der Schwabe singt nicht!“, so hieß es früher und so hört man heute immer wieder, wenn nach den Singgewohnheiten in unseren Landen gefragt wird. Wie sich eine solche Aussage, ein solches Vorurteil einprägen und verfestigen kann, ist und bleibt ein Rätsel. Vielleicht hängt es mit der fast sprichwörtlich zu nennenden Introvertiertheit der Schwaben zusammen? Wer nicht viel redet, wird schon gar nicht singen! Für die Schwäbischen Bauernschule Bad Waldsee gilt diese These in keiner Weise. Hier sitzt man nicht nur in geselliger Runde am Abend beisammen und schmettert das eine oder andere Lied, nein, schon zum Seminarauftakt erklingen zur Tageseinstimmung Lieder mit ganz unterschiedlichem Charakter. Im Jahr 1987 kam das Waldseer Liederbuch in Neuauflage heraus, das sich seither großer Nachfrage erfreut. Nun kann diese Liedersammlung zu einem sehr erschwinglichen Preis über den Verlag Schwäbischer Bauer oder an der Bauernschule direkt erworben werden. Auf den 300 Seiten finden sich Jahreszeiten-, Wander-, Jäger-, Scherz- und Stimmungslieder, daneben auch geistliche Lieder, sowie internationale und natürlich auch schwäbische Volksweisen. Die Melodien sind in einer gut singbaren Lage notiert und mit den Harmonien für begleitende Instrumente wie Gitarre, Akkordeon oder Klavier versehen. Das Notenbild ist von Hand gestaltet, was dem Buch neben den Tuschezeichnungen zu jedem Kapitel einen einladenden Charakter verleiht. Selbst das Blättern und Stöbern im Waldseer Liederbuch macht Spaß, wieviel mehr dann das Singen.


 
Wolkakratzer
- Texte und Lieder in schwäbischer Mundart


Der Bauerndichter Hugo Breitschmid aus Dürnau am Bussen und der Liedermacher Bernhard Bitterwolf von der Schwäbischen Bauernschule Bad Waldsee gelten als Aushängeschilder für die oberschwäbische Regionalkultur. Mit den Klängen der eigenständigen, manchmal durchaus auch eigenwilligen Mundart und mit bodenständigen Melodien erreichen sie ein großes Publikum, das nicht nur aus Einheimischen besteht. Die beiden Autoren des neuen Mundartbuches aus dem Silberburg-Verlag sind bei Veranstaltungen Garanten für gute Stimmung und pflegen gleichzeitig auf eine unaufdringliche Art die typische schwäbische Tradition des Miteinanders. Auf 130 Buchseiten zeigen die zwei Oberschwaben, wie vielfältig und abwechslungsreich das Leben für diejenigen sein kann, die mit offenen Ohren, Augen und mit offenem Herz den Alltag meistern.

Breitschmid trifft mit seinen spritzig-witzigen Texten voll ins Schwarze. Er ist - als knitzer Bauer - ausgestattet mit einer gehörigen Portion bodenständigem Humor, aber auch mit einem empfindsamen Gemüt. Mit Einfallsreichtum, Urtümlichkeit und Witz reimt er Originelles zu den verschiedensten Themen: Mal geht’s um die Unterschiede zwischen früher und heute, dann um Zwischenmenschliches wie einen vergessenen Hochzeitstag oder gar um Tierisches wie die "Rache des Gorillas". Ihm genügen oft wenige Zeilen, um die Menschen zum Schmunzeln, ja zum Lachen zu bringen.

Bernhard Bitterwolf ist als Interpret schwäbischer Musik landauf, landab bekannt. Seine eigenen Melodien und Liedtexte sind voller Einfälle und das Mitsingen ergibt sich wie von selbst. Besonders seine Kanons sind reiches musikalisches Futter für manche gesellige Runde.

Zusammen sind die beiden Oberschwaben ein unschlagbares Gespann. Das neue Buch mit Breitschmids Versen, ergänzt mit Bitterwolfs Liedern bereitet einen Heidenspaß beim Selberlesen, Vortragen und gemeinsamen Singen in fröhlicher Runde.



 
Kraft vom Land
- Deutsches Bauernlied


… Kraft vom Land
Deutsches Bauernlied

Refrain:
Bauern wie wir packen an, bleiben niemals steh’n.
Bauern wie wir auch mal eigene Wege geh’n.
Bauern vereint ein starkes Band:
Wir sind die Kraft vom Land!

1) Wer bewahrt heute die Natur?
Wer sät Ernte in der Spur?
Und wer hält Tiere mit Verstand?
Das ist die Kraft vom Land!

2) Wer baut auch auf Tradition?
Wer blickt vorwärts mit Vision?
Wer baut auf Werte, nicht auf Sand?
Das ist die Kraft vom Land!

3) Wer gewinnt neue Energie?
Wer gibt Nahrung, gut wie nie?
Wer hat die Zukunft in der Hand?
Das ist die Kraft vom Land!

4) Auf, wer hier ein Bauer ist,
zeig, dass Du voll Power bist.
Es macht mir Freude, es macht Sinn,
dass ich ein Bauer bin!

Text: Bitterwolf, Blöth, Pingen



 
"mitanand" - Volksmusik und Mundart aus Oberschwaben
- Doppel-CD -


So abwechslungsreich wie das landschaftliche Gesicht Oberschwabens mit seinen Seen, Weihern, Wiesen, Wäldern, Äckern, Hügeln, Bergen, Mooren und Rieden präsentiert sich auch das kulturelle Leben dieses Landstriches. So können unsere Musikanten auf einen reichhaltigen Schatz an musikalischen Kleinodien aus ihrer Heimat zurückgreifen. Diese Musikstücke entstammen den oberschwäbischen Klöstern, dem höfischen Umfeld, den bürgerlichen Musizierkreisen in den Freien Reichsstädten und im Besonderen den Stuben der Bauernhöfe, den Wirtshäusern und Tanzböden. Unsere zeitgenössischen Mundartautorinnen und -autoren sehen sich in einer guten Dichter- und Denkertradition verwurzelt. Fabulierkunst, das Spiel mit Worten und Lauten, Beobachtungsgabe, Interesse am Menschlichen und Liebe zum heimatlichen Umfeld zeichnen die Mundartdichtkunst heute aus. So finden sich auf dieser Doppel-CD mit Volksmusik und Mundart aus Oberschwaben Ton- und Textbeispiele für überschäumende Lebenssfreude, für deftigen Hintersinn, bodenständigen Humor, ein gesundes Selbstbewusstsein und eine lebendige Traditionspflege. Das Beiheft enthält Informationen über die einzelnen Musikstücke. Die Musiker und Autoren werden vorgestellt.


 
Hoppla Thekla
heiter bis bewölkt - ett bloß schwäbisch - auch Ungereimtes - gsonga ond gschwätzt
Texte: Hugo Breitschmid
Lieder: Bernhard Bitterwolf

Verlag Schwäbischer Bauer
Gartenstraße 63
88212 Ravensburg
ISBN 3-931579-03-4


Der Buchtitel entspricht dem Ausruf, den der Schwabe im Munde führt, wenn ihm etwas Unvorhergesehenes widerfährt: „Hoppla Thekla!“ Als Autoren für dieses Buch konnte der Verlag 'Schwäbischer Bauer' den Bauerndichter Hugo Breitschmid und den Musiker Bernhard Bitterwolf gewinnen. Hugo Breitschmid zählt zu den „Originalen rund um den Bussen“. Er ist bekannt für seine spritzig-witzigen Texte, die bei einem breiten Publikum sehr gut ankommen. Mit Augenzwinkern nimmt der dichtende Bauer aus Dürnau Alltägliches und Außergewöhnliches, Eigenartiges und Gewöhnliches aufs Korn. Der Autor hält all denjenigen den Spiegel vor, die kleine Schwächen haben und gerade deshalb besonders liebenswürdig sind. Köstlich sind Breitschmids Auslassungen über die Tierwelt – Parallelen zum menschlichen Dasein sind dabei augenfällig. Viele vor allem der kurzen Gedichte rufen beim Leser nicht nur ein Schmunzeln hervor, sondern sogar ein lauthalses, herzliches Lachen. Auf der anderen Seite ist Hugo Breitschmid so stark in und mit seiner Heimat verwurzelt, dass vor allem die Naturbetrachtungen, die Hymnen auf das Oberland und das Kapitel mit weihnachtlichen Erzählungen fast philosophisch ausfallen. Bernhard Bitterwolf von der Schwäbischen Bauernschule Bad Waldsee ist als Interpret überlieferter oberschwäbischer Volksmusik landauf, landab bekannt. Zu dem neuen Buch steuert er Lieder bei, die eine gute Ergänzung zu Breitschmids Texten abgeben. Die Melodien und Liedtexte aus Bitterwolfs Feder sind witzig und ideenreich zugleich. Natürlich atmen die Lieder den der oberschwäbischen Mentalität entsprechenden Geist. Alle Lieder sind gut singbar und haben das Zeug zu echten Ohrwürmern oder Gassenhauern. Hier wird Bitterwolfs Bemühen deutlich, die Freude am gemeinsamen Tun zu fördern und vor allem die Menschen zum miteinander Singen zu motivieren. Bei der Lektüre des Buches „Hoppla Thekla“ drängt sich das Bild einer echten oberschwäbischen Hohstube auf. Es wird erzählt, gescherzt und gesungen. Vielleicht kann auf diesem Weg diese gute alte Tradition wieder mit neuem Leben erfüllt werden. Breitschmid und Bitterwolf tun das ihrige dazu.


 
CD - "Es hat sich halt eröffnet"
Weihnachtssingen mit dem Männerchor Haisterkirch


Alljährlich ziehen die Sänger des Männerchors Haisterkirch in der Adventszeit über Land und verbreiten mit Gesang, Texten und Musik den Weihnachtsgedanken. Seit 1991, dem Gründungsjahr des Chores als eingetragener Verein, haben Dirigent Bernhard Bitterwolf und seine Sänger die alte Tradition des Weihnachtssingens wieder aufgegriffen und tragen so zur Bewahrung eines wichtigen Kulturgutes bei. Mit adventlichen und weihnachtlichen Melodien stimmen die Sänger auf das kommende Fest ein. Vor allem die Texte der überlieferten schwäbischen Adventslieder zeugen von einer tiefen und dennoch heiteren Volksfrömmigkeit. Deshalb haben es sich die Sänger zur Aufgabe gemacht, das überlieferte Volksliedgut aus ihrer Heimat neu zu beleben.